Fällt in die Umgebung
Ei
Die Eier haften nicht am Tier und verteilen sich deshalb vor allem an Ruhe- und Schlafplätzen.

Geschlossen · öffnet Sa 09:00 Uhr
Flöhe
Bei Flöhen müssen wir auch Eier, Larven und Puppen berücksichtigen.
Wir prüfen den Fund, mögliche Tierkontakte, Ruheplätze und die betroffene Umgebung. Danach stimmen wir die nächsten Schritte mit Ihnen ab.

Der Lebenszyklus
Ein großer Teil der Flohentwicklung findet in der Umgebung statt.
Fällt in die Umgebung
Die Eier haften nicht am Tier und verteilen sich deshalb vor allem an Ruhe- und Schlafplätzen.
Lichtscheu und verborgen
Larven entwickeln sich geschützt in Teppichfasern, Polstern, Fugen und anderen ruhigen Bereichen.
Widerstandsfähige Ruhephase
In ihrer Schutzhülle, dem Kokon, kann die Puppe längere Zeit überdauern. Wärme, Bewegung und Kohlendioxid fördern später das Schlüpfen.
Sucht einen Wirt für die Blutmahlzeit
Der erwachsene Floh lebt auf seinem Wirt, von dessen Blut er sich ernährt. Nach der Blutmahlzeit beginnt er erneut mit der Eiablage.
Wir prüfen Körbchen, Decken und die bevorzugten Liegeplätze der Tiere.
An Teppichen und Polstern prüfen wir Fasern, Nähte und geschützte Unterseiten.
Am Boden betrachten wir Fugen, Dielen und Übergänge zwischen Bodenbelägen.
An Sockelleisten prüfen wir Kanten, Hohlräume und selten gestörte Bereiche.
Befallsweg
An Stichen allein lässt sich weder die Tierart noch ein Befall sicher nachweisen.
Ein Haustier kann der Ausgangspunkt sein.
Am Schlafplatz ruht das Tier und hat engen Kontakt zu seiner Umgebung.
Zur Umgebung gehören Textilien, Polster und Ritzen.
Menschen können gestochen werden.
Wir richten das Vorgehen danach aus, woher die Flöhe kommen.
Typische Situationen
Fundort, Umfeld und Vorgeschichte geben Hinweise auf die wahrscheinlichste Quelle.
Hunde oder Katzen können Flöhe nach Freigang oder Kontakt mit anderen Tieren ins Haus bringen.
Verlassene Nester und Schlafplätze von Wildtieren können die Ursache für einzelne Funde im Gebäude sein.
Entwicklungsstadien können nach einem Mieterwechsel oder längerer Abwesenheit noch in der Umgebung vorhanden sein.
Stiche und Hautreaktionen allein beweisen keinen Flohbefall. Ein Fundstück erleichtert es, die Ursache zu bestimmen.
So gehen wir vor
Die Behandlung des Haustiers gehört in tierärztliche Hände. Wir prüfen den Befall und kümmern uns um das Vorgehen in der Umgebung.
Wir prüfen Spuren, mögliche Wirte und die Wege, über die Flöhe ins Haus gelangt sein können.
Lassen Sie Haustiere zeitgleich und ausschließlich nach tierärztlicher Empfehlung behandeln.
Wir beziehen Tierplätze, Textilien, Polster, Ritzen und Verstecke in die Bekämpfung ein.
Wir beobachten die Entwicklung und vereinbaren bei Bedarf weitere Kontrollen oder Schritte zur Bekämpfung.

Vor dem Termin
So erhalten Sie wichtige Spuren und erleichtern uns die Bekämpfung.
Bewahren Sie ein Tier oder verdächtiges Material in einem verschlossenen Behälter auf.
Lassen Sie Körbchen, Decken und Liegeplätze zunächst an ihrem gewohnten Ort.
Lassen Sie alle im Haushalt lebenden Hunde und Katzen gleichzeitig tierärztlich behandeln.
Setzen Sie keine Sprays oder Vernebler auf Verdacht ein. Stimmen Sie das Vorgehen vorher mit uns ab.
Aufwand
Wir erklären Ihnen vor der Bekämpfung, welcher Aufwand bei Ihrem Befall zu erwarten ist.
Die Anfahrt kostet im Einsatzgebiet pauschal 39,90 €. Was die Behandlung kostet, hängt von den Punkten ab, die wir hier aufführen. Einen Pauschalpreis nennen wir deshalb nicht. Den Preis besprechen wir mit Ihnen am Telefon, per WhatsApp oder vor Ort. Bevor wir beginnen, erhalten Sie ein verbindliches Angebot.
Wir prüfen, ob Haustiere, Nester oder andere Wege als Ursprung des Befalls infrage kommen.
Der Aufwand hängt davon ab, wie weit sich Funde oder Hinweise in der Wohnung beziehungsweise im Gebäude verteilen.
Wir berücksichtigen, wie gut wir Tierbetten, Polster, Teppiche, Ritzen und Fugen erreichen können.
Zum Aufwand gehört auch, ob wir die weitere Flohentwicklung bei zusätzlichen Terminen kontrollieren müssen.
Um die Flohentwicklung dauerhaft zu unterbrechen, müssen die Behandlung des Tiers, die Arbeit in seiner Umgebung und die Kontrollen zusammenwirken.
Flöhe vermutet?
Häufige Fragen
Hier erfahren Sie, warum Tierbehandlung, Wohnumgebung und Kontrollen zusammengehören.
Meist nicht. Eier, Larven und Puppen befinden sich überwiegend in der Umgebung. Deshalb müssen die tierärztliche Behandlung aller Haustiere und die Maßnahmen an Liegeplätzen, Textilien und Verstecken zeitlich aufeinander abgestimmt werden.
Nein. Auch typische, gruppierte Hautreaktionen können andere Ursachen haben. Ein gefundenes Tier, Flohkot oder eine Kontrolle durch Fachleute hilft bei der Bestimmung mehr als das Stichbild allein. Lassen Sie starke oder entzündete Hautreaktionen medizinisch abklären.
Puppen können geschützt in ihrem Kokon verbleiben. Bewegung, Körperwärme und Kohlendioxid können das Schlüpfen später auslösen. Einzelne spätere Funde bedeuten deshalb nicht automatisch, dass die Bekämpfung wirkungslos war. Wir beurteilen die Entwicklung über den vereinbarten Kontrollzeitraum.
Das hängt davon ab, wie wir vorgehen, welche Bereiche betroffen sind und wie die Situation in Ihrem Haushalt ist. Wir erklären vor Beginn, welche Räume vorbereitet werden müssen und ob Menschen oder Tiere den Bereich zeitweise verlassen sollen.
Im Lexikon
Einsatzorte
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Ratgeber
Quellen