Steinmarder
Nur Abwehr
Der Steinmarder (Martes foina) unterliegt dem Jagd- bzw. Naturschutzrecht. Angeboten werden ausschließlich Vergrämung und bauliche Abwehr – keine Tötung und keine Entnahme.

Geschlossen · öffnet Sa 09:00 Uhr

Marder
Redaktioneller Stand:
Mögliche Marderspuren helfen uns, Zugänge und Aufenthaltsbereiche im Gebäude zu finden.
Spuren einordnenWir sichern das Gebäude gegen Marder. Dafür müssen wir die Öffnungen finden und schließen, durch die Tiere ins Haus gelangen können.Rechtsstatus
Bevor wir etwas unternehmen, bestimmen wir, welches Tier es ist. Was danach angeboten werden darf, hängt von seinem Schutzstatus ab.
Nur Abwehr
Der Steinmarder (Martes foina) unterliegt dem Jagd- bzw. Naturschutzrecht. Angeboten werden ausschließlich Vergrämung und bauliche Abwehr – keine Tötung und keine Entnahme.
Das offene Gebäude
Nach dem Entfernen eines Marders können offene Zugänge und Duftmarkierungen zurückbleiben. Deshalb gehört die bauliche Sicherung zur Abwehr; der Fang allein beseitigt diese Ursachen nicht.
Ein anderes Tier kann dieselbe Öffnung nutzen.

Schon eine kleine Öffnung unter Dachziegeln, an der seitlichen Dachkante (dem Ortgang) oder im Lüftungsbereich kann als Einstieg dienen.
Kot und Urin können genutzte Bereiche markieren und die Route für Marder attraktiv halten.
Laufwege, Beutereste und aufgerissene Dämmung können auf Aufenthaltsbereiche hinweisen.
Bleibt die Öffnung bestehen, kann ein anderes Tier dieselbe Route erneut nutzen.
Beweisarchiv
Geräusche im Dach können verschiedene Ursachen haben. Mehrere typische Befunde helfen uns, die Spuren einzuordnen und die betroffenen Gebäudebereiche zu prüfen.

Marder können Dämmung aufreißen, zu Laufgängen verdichten und teilweise als Nestmaterial nutzen.

Wiederkehrende Kotplätze, Urinflecken und Geruch können auf bevorzugte Lauf- und Aufenthaltsbereiche hinweisen.

Federn, Eierschalen und trockene Nahrungsreste können in ruhigen Dachzonen zurückbleiben.

Parallel verlaufende Kratzer und Abrieb liegen häufig an Balken, Fallrohren oder erreichbaren Öffnungen an der unteren Dachkante.
Wirkung
Wir betrachten Zugänge, Kletterwege und Duftmarkierungen gemeinsam. Technik zur Vertreibung der Tiere, auch Vergrämung genannt, kann ergänzen, ersetzt aber niemals das Schließen der Gebäudeöffnungen.
Ursache beseitigen
Bauliche Sicherung
Nur ergänzend
Kein Ersatz für den Verschluss
Vorgehen
Wir bestimmen die Art und prüfen den Neststandort sowie die Nutzung des Gebäudes, bevor wir das Vorgehen abstimmen.
Wir erfassen innen und außen Spuren, Geräusche, Zugänge, Laufwege und Nutzungszonen.
Wir planen die Reihenfolge anhand der Rechtslage, der Fledermausprüfung und der erreichbaren Öffnungen.
Wir sichern freigegebene Zugänge, unterbrechen Kletterwege und reinigen markierte Stellen.
Wir prüfen, ob alle vorgesehenen Gebäudeöffnungen geschlossen sind, und ordnen verbleibende Hinweise ein.
Rechts- und Artenschutz
Jagdrecht, Jungtierschutz und mögliche Fledermausquartiere bestimmen, wann und wie wir ein Gebäude gegen Marder sichern können.

Häufige Fragen
Fangen ist Jagdausübung und Sache des Jagdausübungsberechtigten. Für das Gebäude löst es außerdem die Ursache nicht: Öffnung und Duftmarkierung bleiben bestehen.
Ungewohnte Geräusche können kurzfristig stören. Marder gewöhnen sich jedoch häufig daran; ein Radio ersetzt weder die Suche nach dem Einstieg noch den Gebäudeschluss.
Ultraschall ist höchstens eine Ergänzung. Gewöhnungseffekte sind möglich; ein dauerhafter Schutz vor Mardern im Dach lässt sich daraus nicht ableiten. Haustiere und jüngere Menschen können die Töne ebenfalls wahrnehmen.
Zugänge, geschützte Liegeplätze und Duftmarkierungen können einen genutzten Dachraum für Marder attraktiv halten. Solange diese Ursachen bestehen, kann dasselbe oder ein anderes Tier zurückkehren.
Nein. Höppner sichert Gebäude, nicht Fahrzeuge. Für Reinigung und Schutz des Motorraums ist eine Fachwerkstatt die richtige Adresse.
Häufig reichen kleine Lücken unter Dachziegeln, an Traufe und Ortgang, in Lüftungsbereichen oder an beschädigten Übergängen. Äste, Fallrohre und Rankhilfen können den Zugang erleichtern.
Dachstühle können gleichzeitig Fledermausquartiere sein. Diese Fortpflanzungs- und Ruhestätten sind geschützt – auch zeitweise unbesetzte Quartiere. Deshalb muss vor Vergrämung oder Verschluss geprüft werden.
Die Anfahrt beträgt 39,90 €. Der weitere Aufwand hängt von Zahl, Lage und Erreichbarkeit der vermuteten Zugänge ab und wird erst nach fachlicher Einordnung festgelegt; einen Notdienstzuschlag gibt es bei uns nicht.
Marderspuren im Gebäude?
Ratgeber
Erkennen
Marder auf dem Dachboden erkennen, Zugänge dokumentieren und den Dachraum tiergerecht und dauerhaft sichern.
Ratgeber lesenErkennen
Kotspuren von Maus, Ratte oder Marder sicher dokumentieren, hygienisch behandeln und ohne vorschnelle Diagnose einordnen.
Ratgeber lesen