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Hausmaus vor dunklem Hintergrund
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Mäuse

Mäuse

Mus musculus

Redaktioneller Stand:

Wenn Mäuse wiederholt ins Gebäude gelangen, lohnt sich die Suche nach der Öffnung, die sie nutzen.

Einsatz anfragenSchon kleine Öffnungen können als Zugang genügen.

Bestimmung

Hausmaus, Waldmaus und Rötelmaus unterscheiden

Körperbau, Augen, Ohren und Fundort geben erste Hinweise. Für die Bestimmung betrachten wir das Tier und die Situation am Fundort zusammen.

Hausmaus

Mus musculus

Hausmaus in seitlicher Studioansicht auf hellem Grund
Körperlänge
etwa 7–10 cm
Färbung
grau bis graubraun
Ohren
groß und rundlich
Schwanz
etwa körperlang
Typisch
kann ganzjährig in Gebäuden vorkommen

Waldmaus

Apodemus sylvaticus

Waldmaus mit großen Augen und Ohren in seitlicher Studioansicht
Körperlänge
etwa 8–11 cm
Färbung
graugelb, Unterseite heller
Augen & Ohren
auffällig groß
Schwanz
lang und schlank
Typisch
häufiger Gast im Herbst

Rötelmaus

Myodes glareolus

Kompakte rötlich-braune Rötelmaus in seitlicher Studioansicht
Körperlänge
etwa 7–12 cm
Färbung
rötlich bis kastanienbraun
Ohren
klein, im Fell verborgen
Schwanz
deutlich kürzer
Typisch
Schuppen, Garage, Außenbereich

Eintrittswege

Wie Mäuse kleine Öffnungen nutzen

Schon ungefähr 6–7 Millimeter können als Zugang genügen, wenn Kopf und Körper hindurchpassen.

  • Rohrdurchführung mit unsauberem Ringspalt in einer Wand

    Rohrdurchführungen

    Prüfen Sie unsaubere Anschlüsse und kleine Spalten rund um Rohre.

  • Spalt unter einer Tür an der Bodenschwelle

    Türen & Schwellen

    Achten Sie auf Spalten am Boden und seitliche Anschlüsse.

  • Gitterrost über einem Kellerlichtschacht

    Lichtschächte

    Kontrollieren Sie Gitter, Übergänge und Kellerfenster.

  • Kabel und Leitungen durch einen offenen Mauerdurchbruch

    Kabel & Leitungen

    Schließen Sie Durchbrüche dauerhaft mit Materialien, die Mäuse nicht durchnagen können.

Spuren lesen

Welche Spuren auf Mäuse hindeuten

Ein einzelner Hinweis reicht für die Beurteilung oft nicht aus. Wir betrachten, wo und wie häufig die Spuren auftreten und welche zusammenpassen.

  • Dunkle, reiskornförmige Mäusekotspuren auf einem hellen Boden

    Kotspuren

    Mäusekot kann dunkel, reisförmig und ungefähr 3–8 mm lang sein.

  • Feine Nagekerben an einer Materialkante

    Nagespuren

    Feine Kerben an Verpackungen, Holz oder Kabeln können auf Mäuse hindeuten.

  • Zernagtes Nestmaterial aus Papier und Dämmstoff

    Nestmaterial

    Zerkleinertes Papier, Textilien oder Dämmstoff können als Nestmaterial dienen.

  • Schmaler Laufweg entlang einer Wand- und Bodenkante

    Nachtgeräusche

    Leises Trippeln und Rascheln in Wand oder Decke können auf Mäuse hinweisen.

  • Geschützter Schrank- und Eckbereich im Innenraum

    Muffiger Geruch

    Ein muffiger Geruch kann in geschützten Hohlräumen auf Mäuseaktivität hinweisen.

Selbst handeln oder Hilfe holen

Wann Sie selbst handeln können

Eine einzelne Maus lässt sich häufig selbst in den Griff bekommen. Suchen Sie dabei auch nach dem Zugang, durch den sie hereingekommen ist.

Einzelner Fund

Bei einem einzelnen Fund selbst handeln

Wenn keine wiederkehrenden Spuren erkennbar sind, helfen oft wenige konsequente Schritte.

  1. Stellen Sie geeignete Fallen sicher auf und kontrollieren Sie sie.

  2. Verschließen Sie Lebens- und Tierfutter dicht.

  3. Beobachten Sie den vermuteten Eintrittsweg.

  4. Schließen Sie Lücken mit nagersicheren Materialien. Bauschaum allein reicht nicht.

Wiederkehrende Aktivität

Wiederkehrende Spuren prüfen lassen

Bei anhaltenden Spuren müssen wir die Ursache, den Zugang und den Umfang des Befalls zusammen prüfen.

  1. Mehrere oder regelmäßig neue Spuren

  2. Geruch aus Wand, Decke oder einem Hohlraum

  3. Mehrfamilienhaus oder unklarer Gebäudezugang

  4. Sensible Gewerbe-, Lebensmittel- oder Gemeinschaftsbereiche

Vorgehen

Wie wir Mäusespuren prüfen und Zugänge schließen

Wir beginnen mit der Suche nach dem Zugang und stimmen darauf das weitere Vorgehen ab.

  1. Spuren einordnen

    Wir betrachten das Tier, seine Aktivität und die Fundbereiche zusammen.

  2. Zugang finden

    Wir prüfen Fugen, Leitungen, Türen und angrenzende Bereiche.

  3. Vorgehen abstimmen

    Wir wählen ein Vorgehen, das zum Umfang des Befalls und zur Nutzung der Räume passt.

  4. Baulich sichern

    Wir schließen Öffnungen mit geeigneten Materialien, die Mäuse nicht durchnagen können.

  5. Wirkung prüfen

    Wir kontrollieren, ob die Mäuseaktivität und neue Spuren ausbleiben.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Mäusen

Woran erkenne ich Mäuse im Haus?

Kleine dunkle Kotspuren, feine Nageschäden und Nestmaterial können auf Mäuse hinweisen. Auch nächtliches Trippeln, Rascheln oder ein muffiger Geruch in geschützten Bereichen können dazugehören.

Kann ich eine einzelne Maus selbst fangen?

Häufig ja. Stellen Sie geeignete Fallen so auf, dass Kinder und Haustiere nicht gefährdet werden, kontrollieren Sie sie regelmäßig und suchen Sie parallel nach dem Zugang. Klebefallen sollten aus Tierschutzgründen nicht verwendet werden.

Warum kommen Mäuse trotz Fallen zurück?

Fallen können die sichtbare Aktivität reduzieren, schließen aber keine Öffnung am Gebäude. Bleibt der Zugang offen, können weitere Tiere denselben Weg nutzen.

Wie klein darf eine Öffnung sein?

Schon ungefähr 6–7 mm können für Mäuse genügen. Kritisch sind besonders Rohr- und Kabeldurchführungen, Türspalten, Lichtschächte und unsaubere Bauteilanschlüsse.

Wie entferne ich Mäusekot sicher?

Kehren oder saugen Sie Mäusekot nicht trocken auf. Gerade die Rötelmaus kann das Puumala-Hantavirus übertragen. Das Merkblatt des Robert Koch-Instituts beschreibt das Vorgehen; im Zweifel übernehmen wir die Reinigung fachgerecht.

Was kostet ein Einsatz?

Die Anfahrt beträgt 39,90 €. Nach der Prüfung vor Ort erhalten Sie ein verbindliches Angebot, bevor wir anfangen. Einen Notdienstzuschlag gibt es bei uns nicht.

Spuren entdeckt?

Mäusespuren und Zugänge prüfen lassen

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