Eichenprozessionsspinner
Thaumetopoea processionea

- An Eichen
- Nester an Stamm und stärkeren Ästen
- Raupen oft in Prozession
Brennhaare können Beschwerden auslösen

Geschlossen · öffnet Sa 09:00 Uhr
Eichenprozessionsspinner
Gespinstnester an Eichen können gesundheitlich problematisch sein. Wir ordnen die Fundstelle ein, sichern den Bereich und stimmen das fachgerechte Vorgehen ab.
Bad Salzuflen · 50 km Radius

Warnzeichen
Nicht jedes Gespinst ist ein Eichenprozessionsspinner. Entscheidend sind Baumart, Nest und Raupenverhalten.

Dichte weißgraue Gespinste sitzen häufig an Stamm oder stärkeren Ästen.

Die Tiere bewegen sich oft in typischen Reihen am Stamm entlang.

Befressene Blätter oder lichte Kronen ergänzen das Gesamtbild.

In alten Nestern können Raupenhäute und Brennhaare zurückbleiben.
Bestimmung
Die Gespinste können ähnlich aussehen, das Risiko ist unterschiedlich.
Thaumetopoea processionea

Brennhaare können Beschwerden auslösen
Yponomeutidae

Nicht mit dem Eichenprozessionsspinner verwechseln
An der Fundstelle
Nicht nur das Nest zählt, sondern auch Nutzung, Wind und Umgebung.


Bis zur Klärung
Brennhaare können verweht werden und auch in alten Nestern zurückbleiben. Vermeiden Sie Arbeiten, die Staub oder Nestreste aufwirbeln.
Kinder und Tiere vom Bereich fernhalten.
Im Umfeld weder mähen, fegen noch mit Laubbläsern arbeiten.
Nest nicht abbrennen, abspritzen oder absaugen.

Der Ablauf
Fundstelle prüfen, Umfeld sichern und das passende Vorgehen abstimmen.
Baumart, Nest und Aktivität aus sicherer Distanz prüfen.
Wege, Terrassen, Spielbereiche und mögliche Verdriftung erfassen.
Absperrung, Zeitpunkt und geeignetes Vorgehen verständlich erläutern.
Belastetes Material kontrolliert entfernen und den Bereich sauber hinterlassen.
Besonders sensibel
Je näher Menschen dem Baum kommen, desto wichtiger sind Absperrung und klare Zuständigkeiten.
Wenn Nest oder Fallbereich direkt an regelmäßig genutzte Flächen grenzen.
Wenn Kinder den Bereich nicht zuverlässig meiden können.
Wenn Beschäftigte, Gäste oder Passanten täglich vorbeikommen.
Häufige Fragen
Typisch sind weißgraue bis bräunliche Gespinste an Stamm und stärkeren Ästen einer Eiche. Hinzu kommen behaarte Raupen, die sich häufig in Reihen bewegen. Ein einzelnes Gespinst reicht für die sichere Bestimmung jedoch nicht aus.
Ja. In alten Gespinsten können Häutungsreste und Brennhaare zurückbleiben. Sie können durch Wind oder Arbeiten im Umfeld verteilt werden. Deshalb sollte auch ein verlassen wirkendes Nest nicht berührt werden.
Davon ist abzuraten. Berühren, Abbrennen, Abspritzen, Abfegen oder Arbeiten mit einem normalen Staubsauger können Brennhaare verteilen. Halten Sie Abstand, sichern Sie den Bereich und lassen Sie die Fundstelle fachlich prüfen.
Fotos per WhatsApp helfen bei einer ersten Einordnung. Wie kurzfristig ein Vor-Ort-Termin möglich und erforderlich ist, hängt von Standort, Nutzung und Zugänglichkeit ab. Besonders sensible Bereiche werden bei der Terminabstimmung entsprechend berücksichtigt.
Nach der abgestimmten Maßnahme werden der unmittelbare Arbeitsbereich und erreichbare Rückstände kontrolliert. Wir erläutern, wie lange eine Absperrung sinnvoll bleibt und worauf Sie im Umfeld weiterhin achten sollten.
Persönlich erreichbar
Bad Salzuflen · Ostwestfalen-Lippe · 50 km Radius. Mo–Fr 8–18 Uhr · Sa 9–16 Uhr.
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