Wühlmaus
Arvicola amphibius

- Pflanzenfresser
- Flacher, seitlicher Erdauswurf
- Glatte, hochovale Gänge
- Fraßspuren an Wurzeln

Geschlossen · öffnet Sa 09:00 Uhr
Wühlmausbekämpfung
Kahle Stellen, welkende Gehölze oder Erdhaufen haben verschiedene Ursachen. Wir bestimmen zuerst, ob Wühlmausbefall vorliegt – und stimmen danach das passende Vorgehen ab.
Bad Salzuflen · 50 km Radius

Schadbild
Wühlmäuse schädigen Pflanzen dort, wo der Schaden lange unbemerkt bleibt.

Typische Nagespuren an jungen Gehölzen, Stauden und Gemüse.

Pflanzen verlieren Halt, treiben schwach aus oder lassen sich leicht herausziehen.

Oberflächennahe Laufgänge können sich als weiche Linien im Rasen zeigen.

Flachere, unregelmäßige Haufen liegen häufig seitlich zum Gang.
Bestimmung
Ähnliche Spuren können von unterschiedlichen Tieren stammen.
Arvicola amphibius

Talpa europaea

Besonders geschützt
Unter der Oberfläche
Entscheidend ist nicht nur der Erdhaufen, sondern das gesamte Schadbild.


Erst bestimmen
Vor jeder Maßnahme prüfen wir, wer das Gangsystem nutzt. Der Maulwurf ist besonders geschützt und wird nicht bekämpft.
Schadbild prüfen
Aktivität beobachten
Art sicher einordnen

Der Ablauf
Wir bestimmen die Art, prüfen die Aktivität und handeln gezielt.
Pflanzen, Haufen und Gangverlauf erfassen.
Wühlmaus, Maulwurf und Feldmaus sicher unterscheiden.
Mit einer fachgerechten Verwühlprobe bewohnte Gänge lokalisieren.
Das passende Vorgehen gezielt umsetzen und den Erfolg kontrollieren.
Vorbeugung
Kleine Vorkehrungen können empfindliche Wurzeln dauerhaft entlasten.
Den Wurzelballen bei der Pflanzung mechanisch schützen.
Blumenzwiebeln in engmaschigen Körben einsetzen.
Neue Haufen und welkende Pflanzen frühzeitig prüfen.
Häufige Fragen
Wühlmäuse verursachen Fraßschäden an Wurzeln und werfen Erde meist seitlich aus einem flachen Gang aus. Maulwurfshaufen sind eher hoch und symmetrisch; Pflanzen werden nicht angefressen. Einzelne Spuren reichen jedoch nicht immer für eine sichere Bestimmung.
Gefährdet sind unter anderem junge Obstgehölze, Rosen, Stauden, Wurzelgemüse und Blumenzwiebeln. Welche Pflanzen betroffen sind, hängt von Jahreszeit, Bepflanzung und Aktivität im Gangsystem ab.
Bei der Verwühlprobe wird ein verdächtiger Gang an einer kleinen Stelle geöffnet. Wird die Öffnung wieder verschlossen, spricht das für einen aktuell genutzten Gang. Die Probe hilft, Aktivität und Gangverlauf fachlich einzuordnen.
Das hängt von Größe und Lage des Gangsystems sowie vom aktuellen Schadbild ab. Häufig liefern mehrere gezielt gesetzte Prüfpunkte innerhalb kurzer Zeit ein deutliches Bild; pauschale Zeitversprechen wären dennoch unseriös.
Wir arbeiten punktuell an verdächtigen Gängen und halten geöffnete Bereiche so klein wie möglich. Umfang und notwendige Nacharbeit hängen vom Standort, der Bepflanzung und der Ausdehnung des Gangsystems ab.
Persönlich erreichbar
Bad Salzuflen · Ostwestfalen-Lippe · 50 km Radius. Mo–Fr 8–18 Uhr · Sa 9–16 Uhr
Im Lexikon
Einsatzorte
Wir sind im Umkreis von 50 km Luftlinie ab Bad Salzuflen unterwegs. Anhand Ihrer Adresse bestätigen wir Ihnen die Anfahrt.
Quellen