Beobachten
Wenn Art, Standort und Nutzung es zulassen, kann ein Nest bis zum natürlichen Saisonende bleiben. Wir erklären, wie ausreichend Abstand gelingt.
Das kommt bei wenig genutzten Bereichen infrage, wenn Abstand möglich ist.

Geschlossen · öffnet Sa 09:00 Uhr
Wespennest am Haus?
Bevor wir bei einem Wespennest eingreifen, klären wir, welche Schritte sinnvoll und zulässig sind.
Dazu prüfen wir die Art, den Standort des Nests und das Risiko.

Nestlage
Die sichtbare Einflugstelle gibt einen Hinweis, liegt aber nicht immer am tatsächlichen Neststandort. Die Zeichnung zeigt mögliche Bereiche, an denen Sie Aktivität beobachten können.

Die Zeichnung dient der schematischen Orientierung und ist nicht maßstabsgetreu.
Flugverkehr am unteren Dachrand oder an der Verkleidung
Wespen nutzen kleine Spalten unter Dachziegeln und Verkleidungen. Verschließen Sie die Einflugstelle nicht, denn die Tiere können sonst neue Wege ins Gebäude suchen.
Aktivität direkt am Fenster
Rollladenkästen bieten geschützte Hohlräume. Bewegen Sie den Rollladen bis zur Prüfung möglichst nicht und halten Sie Kinder sowie Haustiere vom Bereich fern.
Einflug an Fuge, Riss oder Leitung
Ein sichtbares Einflugloch zeigt nicht zwingend die genaue Nestlage. Vor einer Maßnahme prüfen wir Hohlraum, Zugänglichkeit und mögliche Wege ins Gebäude.
Flugverkehr aus einem Bodenloch
Bodennester liegen oft an wenig bemerkten Stellen. Halten Sie Abstand und markieren Sie den Zugang. Greifen Sie weder hinein noch setzen Sie Wasser oder eigene Mittel ein.
Einordnung
Nicht jedes Nest muss entfernt werden. Entscheidend sind Art, Standort und das konkrete Risiko im Alltag.
Wenn Art, Standort und Nutzung es zulassen, kann ein Nest bis zum natürlichen Saisonende bleiben. Wir erklären, wie ausreichend Abstand gelingt.
Das kommt bei wenig genutzten Bereichen infrage, wenn Abstand möglich ist.
Bei sensiblen Standorten oder geschützten Arten prüfen wir Schutzmaßnahmen und klären, welche Abstimmungen erforderlich sind.
Hier sind der Artenschutz und die sensible Lage zu berücksichtigen.
Besteht ein konkretes Risiko und ist eine Bekämpfung zulässig, führen wir die Maßnahme passend zu Art, Nestlage und Gebäudesituation aus.
Dafür muss ein konkretes Risiko bestehen und die Maßnahme zulässig sein.
Der Ablauf
Wir prüfen die Situation, bevor wir eine Zusage machen, und wählen keine pauschale Maßnahme. Jeder Schritt baut darauf auf, was die vorherige Prüfung ergeben hat.
Sie senden ein Foto aus sicherem Abstand und beschreiben, wo der Flugverkehr auffällt.
Wir prüfen, ob das Bild bereits Hinweise auf Art, Dringlichkeit und sinnvolle nächste Schritte liefert.
Am Gebäude klären wir Einflugstelle, tatsächliche Nestlage, Zugänglichkeit und Risiko.
Sie erfahren vor dem Start, was fachlich sinnvoll, rechtlich zulässig und konkret erforderlich ist.

Kosten & Aufwand
Die Anfahrt kostet im Einsatzgebiet pauschal 39,90 €. Was die Behandlung kostet, hängt von den Punkten ab, die wir hier aufführen. Einen Pauschalpreis nennen wir deshalb nicht. Den Preis besprechen wir mit Ihnen am Telefon, per WhatsApp oder vor Ort. Bevor wir beginnen, erhalten Sie ein verbindliches Angebot.
Offen sichtbar, im Hohlraum, im Dachbereich oder im Erdreich: Lage und Erreichbarkeit bestimmen den Aufwand.
Vor der Maßnahme muss klar sein, um welche Art es sich handelt und welche Vorgaben gelten.
Ob Beobachten, Absichern oder Behandeln infrage kommt, richtet sich nach der Situation. Dafür gibt es kein Pauschalschema.
Je nach Nestlage und Maßnahme kann eine spätere Kontrolle sinnvoll sein. Das besprechen wir vorab mit Ihnen.
Bis zum Termin
Beobachten Sie die Einflugstelle nur aus sicherem Abstand und stehen Sie nicht direkt vor dem Zugang.
Beschreiben Sie kurz den Fundort und den sichtbaren Flugverkehr.
Lassen Sie den Bereich, wenn möglich, für die spätere Prüfung erreichbar.
Dichten Sie Öffnungen nicht ab und behandeln Sie sie nicht mit eigenen Mitteln.
Ein Nest entdeckt?
Häufige Fragen
Häufig liefert ein scharfes Foto zusammen mit Fundort und beobachtetem Flugverkehr bereits wichtige Hinweise. Eine sichere Artbestimmung oder die genaue Nestlage kann trotzdem eine Prüfung vor Ort erfordern.
Nein. Viele Nester liegen in Hohlräumen, Rollladenkästen oder unter Dachverkleidungen. Wichtig ist, die vermutete Einflugstelle nicht selbst zu öffnen oder zu verschließen. Wir prüfen den Zugang vor der Maßnahme.
Bei Hornissen oder unklarer Art handeln wir nicht pauschal. Zuerst klären wir Art, Schutzstatus und Standort. Daraus ergibt sich, ob Schutzmaßnahmen oder eine Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde nötig sind.
Eine Kontrolle kann bei verdeckten Nestern, unübersichtlichen Hohlräumen oder weiterhin beobachtetem Flugverkehr sinnvoll sein. Ob sie benötigt wird, erläutern wir anhand der konkreten Situation.
Im Lexikon
Einsatzorte
Wir sind im Umkreis von 50 km Luftlinie ab Bad Salzuflen unterwegs. Anhand Ihrer Adresse bestätigen wir Ihnen die Anfahrt.
Ratgeber
Quellen